Weg der Finsternis und Besessenheit. Damit besiegelt ihr Ayumis Schicksal und bestimmt das Ende ihrer Odyssee. Diese Entscheidung wirkt sich auch auf die die Fähigkeiten der Schatzjägerin aus, denn sie kann entweder Licht- oder Schattenzauber einsetzen. Auch die Spezialfähigkeit der Transformation passt sich entsprechend an.

Das Spiel selbst findet auf einer riesigen Insel im verlorenen Ozean statt. Ayumi wird durch eine Vielzahl an Arealen kommen, die von einer riesigen Arena bis hin zu alten Ruinen und verlassenen Küsten sehr abwechslungsreich gestaltet sind. Einen Großteil der Level wird die Schatzjägerin mehr als einmal durchqueren müssen um ihre Reise erfolgreich zu beenden. Dabei haben sich die Entwickler die Mühe gemacht, das Setting der Abschnitte zu verändern. Ihr werdet demnach die Level noch einmal in abendlichem Schein betreten und wiederkehren, wenn bereits die Finsternis ihr Unwesen treibt. Oftmals werdet ihr aber auch freiwillig das eine oder andere Level besuchen, denn Seelenpunkte, die für das Kaufen neuer Zauber von Nöten sind, wollen hart erspielt sein. Ist ein Areal erfolgreich beendet, kann es jederzeit erneut aufgesucht werden. Die Gegner respawnen, so dass ihr das Gefecht erneut austragen könnt und euch Bonus-Seelenpunkte holen könnt. Was genau ihr dann alles mit den Seelenpunkten anstellen könnt, erfahrt ihr gleich.

Abschnittsweise
Die einzelnen Abschnitte in X-Blades werden meist auf die gleiche Art und Weise gelöst. Es geht eigentlich immer darum alle Gegner zu töten. Bevor ihr nicht alle Gegner erledigt habt, versperrt ein Feuervorhang den Weg in den nächsten Abschnitt. Ein wenig erinnert dies ja schon an Devil May Cry 4, auch dort kommt man nur weiter, wenn alle Gegner tot sind. Ich erwähnte oben Lara Croft. Einen Bezug kann man tatsächlich zu Ayumi herstellen, muss sie wie ihr großes Vorbild auch die ein oder andere knifflige Falle austricksen. Speere, die aus dem Boden kommen oder eine riesige Walze mit Stacheln wollen passiert werden. Alles in allem liegt der Fokus aber deutlich auf den Kämpfen und nicht beim Springen. Zur Auflockerung passen diese Passagen aber bestens ins Spiel.

Für einen einzelnen der insgesamt 40 Abschnitte werden erfahrene Spieler wohl kaum mehr als eine Viertelstunde brauchen um den Kampf darin zu bestehen. Manchmal warten riesige Boss-Gegner auf euch, die euch das Leben sehr schwer machen. Gerade auf höheren Schwierigkeitsstufen werden diese zu den lästigsten Begegnungen überhaupt. Bei vielen dieser Kämpfe ist eine gewisse Taktik von Nöten, denn nicht jeder Gegner ist anfällig für die gleichen Zauber. Da gilt es einfach: Probieren geht über Studieren. Insgesamt kann das Spiel auf drei Schwierigkeitsgraden absolviert werden, wobei eine vierte darauf wartet frei geschaltet zu werden. Mit entsprechenden Erfolgen werden alle diejenigen unter euch belohnt, die alle Stufen erfolgreich abschließen.

Wie es sich für eine Schatzjägerin gehört, sammelt auch Ayumi gerne besondere Münzen oder Artefakte, die Euch Boni sowie besonders viele Seelen oder Upgrades der Fähigkeiten sichern. Die Schätze sind mehr oder weniger versteckt in den Levels zu finden, was ein genaues Absuchen sehr wichtig macht. Sämtliche Objekte wie Vasen und Statuen, haben den Klingen von Ayumi nicht entgegen zu setzen und offenbaren die ein oder andere Extraseele.

Steuerung
Die Steuerung von X-Blades zeigt sich erfreulich simpel, was allerdings auch kein allzu großes Repertoire an Combos möglich macht. Im Kampf die Übersicht zu behalten, ist oftmals ein wenig kniffelig, denn trotz der frei drehbaren Kamera sind die Gegner einfach zu zahlreich. Etwas vermurkst ist die Steuerung, wenn es um Jump & Run Elemente geht, denn Ayumi macht immer genau das, was sie eigentlich nicht machen soll.