Wolkig mit Aussicht auf Fleischbaellchen | Spieletest und Review | Xbox 360 Game Focus
Einige Abschnitte sind überflutet von scharfem Chili und so nicht begehbar. Nicht verzagen! Irgendwo in der Nähe steht mit Sicherheit der Verschwindibustierer – ein Kehrmaschinen-ähnliches Gefährt, mit dem man die ganze Soße einfach wegsaugen kann. Außerdem hat der Verschwindibustierer auch Gabel und Löffel, um heiße Burritos oder leckere Hamburger aus dem Weg zu räumen.
Was gibt’s sonst noch?
In jedem Abschnitt müssen insgesamt 30 vorgegebene Objekte zerstört werden. Das sind entweder Zuckerstückchen, Erdbeeren, Erdnussflips, kleine Kuchen oder Eiskugeln. Schafft man alle 30 Objekte in einer Runde, gewinnt man ein Puzzleteil. Findet man wiederrum alle Objekte im Spiel, schaltet man das gesamte Puzzle frei und erhält die Superwaffe. Auch durch die in jeder Runde zu erspielenden Punkte bekommt man Boni in Form von Verbesserungen der vorhandenen Waffen. Nach jedem Level schaltet man Grafiken, Filme und Musikstücke frei.
Einen ordentlichen Mehrspielermodus sucht man leider vergebens. Einzig der 2-Spieler Coop an der heimischen Konsole ist machbar. Online geht nix!
Graphisch nicht unbedingt ein Da Vinci, sind die ganzen Fressalien doch eindeutig zu erkennen. Na gut, wieviele Texturen hat schon ne Gurke oder ein Wackelpeterpudding? Atmosphärisch bleibt das Spiel von Anfang bis Ende seinem Motto treu: liebevoll gestaltete Umgebung und jede Menge zu entdecken.
Fazit
Appetit garantiert: wer streng auf die schlanke Linie achtet, sollte die Finger von „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ lassen! Im großen und ganzen ein Spiel für jede Generation mit hohem Spaßfaktor. Und einige Passagen erfordern Wachsamkeit und helle Köpfchen. Musikalisch erinnert alles stark an alte Opern der Klassik. Zu meckern gibt’s noch was: die fehlende Kamerasteuerung. An einigen Stellen könnte man öfter im kühlen Nass landen, als einem lieb ist.
Ab 28.01.2010 im Kino
Bis zum nächsten Mal,
Eure Gitta