Fairytale Fights | Spieletest und Review | Xbox 360 Game Focus
einen Heidenspaß, seine Mitspieler in die Levelfallen zu stoßen, nur um zu sehen oder zu hören, wie sich dieser darüber aufregt. Die Option über das Digitalkreuz diesen auszulachen, zu beschimpfen oder auf Grund seiner Unfähigkeit in Tränen auszubrechen, finde ich einfach nur zum schreien. Ich könnte mir stundenlang das gehässige Lachen der Spielfiguren anhören. Es zaubert immer wieder ein Lächeln auf meine Lippen. Wie bereits erwähnt, liegt der Fokus von Fairytale Fights auf dem Mehrspielermodus. Bei einer illustren Runde zuhause vor dem TV-Gerät kommt viel Spaß auf und mit einem der drei Schwierigkeiten kommen auch „Nicht-Spieler“ auf ihre Kosten.
an welcher Stelle gerade ein Knochen bricht oder an welcher Stelle gerade ein Körperteil abgetrennt wird. Dieser nette Effekt taucht auch während des Spiels ab und an auf, allerdings kann man diesem aufgrund des Gewusels auf dem Bildschirm nicht die nötige Beachtung schenken.
Und genau da liegt der Hase auch im Pfeffer!
So nett sich das alles anhört, alleine fängt das Spiel schnell an langweilig zu werden. Ihr macht immer das gleiche, Waffen sammeln, Gegner verprügeln und durch die fallengespickten Levels laufen. In Sachen Level Settings ist zwar für Abwechslung gesorgt worden, (Wälder, Schlösser, dem Haus der Riesen und ähnliches), aber nicht im Kampf. Diese laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Einzig die Möglichkeit, die Gegner mit Flaschen zu bewerfen, die ihnen entweder die Haut von den Knochen ätzt, sie mit einem Liebeszauber belegt oder ähnlichem, wiederholt sich einfach alles viel zu häufig. Und die Fallen der Levels bringen einen häufiger ums Leben als die Feinde. Allerdings bleibt das ganze recht frustfrei, denn ihr habt unendlich viele Versuche und verliert bei jedem Ableben nur einen Teil eures Goldes. Leider sind auch einige Mängel im Leveldesign. Einige Male verschwindet euer Held in den Untiefen der Levelkarten und hat keine Möglichkeit dort wieder herauszukommen. Für euch heißt das: Level neu starten und wieder 30 Minuten bis zu dieser Stelle spielen, in der Hoffnung, dass es euch nicht wieder so ergeht!
Die größte Stärke des Spiels ist der Coop-Modus. In diesem könnt ihr mit bis zu vier Spielern gleichzeitig an einer Konsole oder über Xbox-Live Blut vergießen. Um das ganze etwas spannender zu gestalten, hat man die Möglichkeit umzustellen, ob man den Mitspieler verletzen will oder nicht. Bei eingestellten Verletzungen kommt es dann sehr häufig vor, dass man sich gegenseitig den Garaus macht, um an das Gold des anderen zu gelangen. Wer will, kann auch seine Mitspieler in eine von drei Arenen zum Kampf herausfordern.
Sound of Magic!
Berstende Knochen, Schwerter die Körperteile abtrennen und das Jaulen von Kettensägen bekommt ihr oft zu hören. Die Effekte sind wirklich gut umgesetzt. Musikalisch bietet das Spiel einige eingängige Melodien, welche euch nicht auf die Nerven gehen, sondern sich dem Geschehen im Spiel anpassen. Wenn gerade mal niemandem der Schädel einzuschlagen ist, läuft eine sehr entspannende Melodie, welche euch Mord und Totschlag beinahe vergessen lassen könnte, wäre da nicht die riesige Blutpfütze unter euren Schuhen.
Fazit
Dieser Titel ist definitiv eines der blutigsten Spiele überhaupt! Der kindliche Charme verdeckt allerdings recht viel von der Grausamkeit. Die Kämpfe gehen gut von der Hand, die Levels sind schön unfair und es macht einen Heidenspaß, seine Mitspieler in die Levelfallen zu stoßen, nur um zu sehen oder zu hören, wie sich dieser darüber aufregt. Die Option über das Digitalkreuz diesen auszulachen, zu beschimpfen oder auf Grund seiner Unfähigkeit in Tränen auszubrechen, finde ich einfach nur zum schreien. Ich könnte mir stundenlang das gehässige Lachen der Spielfiguren anhören. Es zaubert immer wieder ein Lächeln auf meine Lippen. Wie bereits erwähnt, liegt der Fokus von Fairytale Fights auf dem Mehrspielermodus. Bei einer illustren Runde zuhause vor dem TV-Gerät kommt viel Spaß auf und mit einem der drei Schwierigkeiten kommen auch „Nicht-Spieler“ auf ihre Kosten.
Bis zum nächsten Mal,
Euer Timo